Chris Jordan hat mit Müll gespickte Albatros-Kadaver auf dem Midway-Atoll fotografiert – und zwar nur so, wie er sie dort vorgefunden hat. Auf diese Weise macht er auf das Albatros-Sterben durch den großen pazifischen Müllstrudel aufmerksam. Albatros-Eltern sammeln für ihre Zöglinge alles Mögliche auf, was für sie nach etwas Essbarem ausschaut. So sterben durch die Ozean-Vermüllung alleine dort jährlich zehntausende Albatros-Küken an Hunger, Vergiftung oder durch Ersticken.
To document this phenomenon as faithfully as possible, not a single piece of plastic in any of these photographs was moved, placed, manipulated, arranged, or altered in any way. These images depict the actual stomach contents of baby birds in one of the world’s most remote marine sanctuaries, more than 2000 miles from the nearest continent.
„Midway – Message from the Gyre“ ist dabei nicht die erste Reihe mit welcher der in Seattle ansässige Fotokünstler auf Umweltprobleme aufmerksam macht. Einen ziemlichen Eindruck hinterlässt auch seine Serie mit dem bezeichnenden Titel „Intolerable Beauty – Portraits of American Mass Consumption“. Daraus oben der Schnappschuss eines unglaublichen Handy-Mülllberges.
(via The Daily What)


3 Kommentare
krasse bilder… sooo viele handys und ich hab keins :(
Wird Zeit, dass die Menschheit ausstirbt. Aber wir sind ohnehin auf dem Besten Weg dorthin…
Schon eklig, wa?
…mich hatte gerade ’ne Kollegin auf diesen Artikel aufmerksam gemacht. Und ihr empfahl ich zwei „ähnliche“ Links: -> http://www.chinahush.com/2009/10/21/amazing-pictures-pollution-in-china/
Sowie: (mach ich ja nich‘ so gern; mich selbst verlinken; aber es passt halt so gut) -> http://doktorsblog.de/2009/05/13/mullwelt/
Und zum Herrn Gerhard fällt mir nicht viel ein, sollte er seine Aussage ernst meinen. Dem empfehle ich mal einen Webcrawl zum Thema „Church of Euthanasi“.
Pfeife ;)
Tschuldigung.