Die Dorfjugend im schönen Nerchau (Landkreis Leipzig) erwartet das neue Jahr immer ein bisschen früher und etwas lauter als andernorts. Ich meine, solange sich die Dorfältesten bei dem ganzen Tohuwabohu unter Kontrolle haben und das hiesige Schützenfest nicht auch vorverlegen…
Die Besucher dieses Bluegrass-Konzertes werden wohl ihren Augen nicht getraut haben, als sich während der Vorstellung ein kleiner Vogel auf die Gitarre von Sänger Josh Williams niederließ – um dort zu bleiben! Der Überraschungsgast schien halt ein echter Fan zu sein, der sich somit seinen Logenplatz sicherte – zur Freude aller. (Für alle, die keine Lust haben zu warten: go to 1:30!)
Der schwedische Fotograf Henning Sandström hat ein schönes Wintervideo mit seiner frei fliegenden, ferngesteuerten Kamera gedreht. Der eigentliche Hingucker im Clip besteht aus drei Elementen: 1. dem mit acht Propellern bestückten Gestell “Cinestar 8 Revolution” aus Carbonfaser, hergestellt vom US-Unternehmen Quadrocopter, Kostenpunkt: ca. 8.000 Euro; 2. der um 360 Grad schwenkbaren Kamera-Halterung “AV200″ von der selben Marke (nochmal ca. 400 Euro), und 3. der Kamera!
Mit einem kleinen Budget hat der in Hamburg geborene Phil Arntz einen beachtlichen Timelapse-Clip über das Nachtleben in London gedreht. Dorthin hat es nämlich seine Eltern verschlagen. Phil ist gerade mal 16 Jahre alt und geht nun in Englands Hauptstadt an eine deutsche Schule. Ansonsten übt er sich im Filmemachen – und wie man sieht: der Junge hat Talent – aber sowas von!
Bevor wir zum eigentlichen Event kommen: Das am Ufer von Singapurs Marina Bay gelegene Vergnügungsresort “Marina Bay Sands” ist mit seinem riesigen Freiluftgarten an sich schon der Hammer. Wie eine Banane liegt der Park auf drei Hoteltürmen. Und das Beste: Im Freiluftbad können die Gäste in 200 Meter Höhe ihre Bahnen schwimmen – über ihnen nur der Himmel und am Beckenrad erwartet sie eine schwindelerregende Aussicht auf den 5 Millionen Einwohner starken Stadtstaat.
Der obige Clip macht derzeit auf Facebook die Runde, weil 1. zu sehen ist, wie ein echter Frosch falsche Ameisen von einem iPhone fängt, und 2. das daumendicke Ende ja noch kommt…
Ein neuer YouTube-Weltstar ist geboren: die 8-jährige Juliet hat in den Schulferien mit der Hilfe ihres Papas, dem australischen Produzenten Rob Sharpe, ihren ersten Hardcore Song eingespielt. Darin schwärmt – ähm – schreit sie von ihrem Hund Robert und ihren Fischen – auf eine solch süße Weise, dass der Clip innerhalb kürzester Zeit zu einem YouTube-Hit avanciert ist. Der große Erfolg kommt aber nicht von ungefähr: Bereits mehrere Hunderttausende wollten sich davon überzeugen, wie Juliet einen Zahn verliert oder davon erfährt, dass sie ein kleines Schwesterchen bekommt.
Jaja, die 90er. Das waren die Jahre, in denen MTV noch im Free-TV lief und man Schulmädchen beim abenteuerlichen Reißausnehmen zusah, ohne dabei von irgendwelchen Klingelton-Einblendungen oder einem hirnverbrannten SMS-Ticker genervt zu werden. Ach, und so zwei Chaoten gab es da ja auch noch: Beavis and Butt-Head. Hollywood-Maskenbildner Kevin Kirkpatrick hat die beiden Charakterköpfe (wohl mittels Latex, Wax oder ähnlichem Zeug) von der 2D-Cartoonwelt ins dreidimensionale Real-Life des 21. Jahrhunderts gehievt. Mehr Bilder gibt’s bei BuzzFeed.
Hier mal wieder ein vorstellenswertes YouTube-Talent: Jun Sung Ahn covert auf seiner Violine meisterlich die großen Hits der Popmusik – und erntet dafür mitunter fast 200.000 Klicks! Oben würdigt er Christina Perris (ich gebe zu: großartige) Twilight-Schnulze “A Thousand Years” und mausert sich mit seinen schüchternen Schulterbewegungen sicher zu einem Mädchenschwarm.