Der Galaxy Dress von CuteCircuit – hier zu sehen im Museum of Science and Industry in Chicago – ist ein Kleid, bestückt mit 24.000 (!) vollfarbigen LEDs. Dabei sind die speziellen Leuchtmittel jeweils flach wie ein Papier und messen gerade mal 2 x 2 mm. Mehr Bilder, Infos und alle technische Details gibt es bei Ecouterre zu begutachten. Das eindrucksvolle Demonstrationsvideo gibt es gleich hier:
Die Pirates, Stereofarm und Spring69 haben sich zusammengetan um mit und für CIA (Central Illustration Agency) ein fantastisches Graffiti-Wandbild zu kreieren und den ganzen Vorgang des künsterlischen Schaffens im Zeitraffer festzuhalten. Musik: „Stare Into The Sun“ ~ Graffiti6.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Signature Series eine Reihe von IDs (Senderkennspots) verschiedener Autoren für den Fox-Ableger Fuel TV (ein US-Sport- & Musik-Sender). Das Designstudio HunterGatherer steuerte hierzu diesen coolen Stop-Motion-Spot mit handgefertigten Bauklötzen bei.
Staunenswert und farbenfroh sind die Illustrationen des jungen finnischen Grafikdesigners Perttu Murto. Für das linke Poster „Rainy“ verwendete er ein Motiv des Fotografens Pasi Lehtinen.
Diese und weitere eindrucksvolle Design-Arbeiten gibt es im Portfolio des jungen Chicagoer Designers und Illustrators Jon Van Wetering zu bewundern. Eye Candy! (via Sweet Station)
Zum einen mag ich die Farben, die Hannah Stouffer für ihre wundervollen Illustrationen verwendet, zum anderen die Motive. Im Gesamten einfach purer Augenschmaus. Oben ihr „The Lost Storm“.
Der Londoner Fotograf Iain Crawford bekleidet seine Models oft mit nichts anderem als satten Farben, mal flüssig, mal getrocknet – oft schwer zu beschreiben – deshalb selber zu besuchen.
Die junge Niederländerin Lois van Baarle zeichnet wundervolle Bilder und Illustrationen. Und das Beste: Sie animiert ihre Werke auch noch. „Trichrome Blue“ ist ihre beeindruckende Abschlussarbeit für die Hogeschool voor de Kunsten Utrecht (HKU) in Hilversum. Musik und Sound: Marcel Janssen.
Das hier ist eine absolut fantastische Visualisierung vom Argentinier Esteban Diácono zum Instrumentalstück „Ljósið“ von Ólafur Arnalds. Ronny überschreibt das Ganze mit den Worten „Rauch, der zur Musik zu tanzen scheint – unter Wasser“, was es ziemlich gut trifft.
In diesem Film von drei Pariser Studenten machen sich kantige Kreaturen in einem vergrauten Paris breit und malen es bunt an. Das nette Lied dabei ist von Robert le magnifique & Olivier Mellano. Und weil sich für die Franzosen ein schlumpfiges „Rolf“ wohl nach „Reulf“ anhört, haben Charles Klipfel, Quentin Carnicelli & Jean-François Jégo ihren Film „Reulf“ genannt. Aber das ist nur meine Theorie.
Pixellover – nein, eigentlich „Dotlover“ – kommen hier für 3 ½ Minuten voll auf ihre Kosten: Ein Musikvideo von Illustrator Joe Lea für die britische Indie-Band Laurel Collective und ihren Song „Fax of Death“, welches obendrein „The Great Animation Challenge“-Competition gewonnen hat.
Der Herr mit dem eingängigen Namen Jesper Kirkeby Brevik hat diese Farbsymphonie als Beitrag zu einer Aufgabe an der University of Waikato in Neuseeland gedreht. Wenn Kreativität und Idee wichtige Aspekte dabei waren, hat er sicher eine Eins bekommen – für orchestermusikvisualisierenden Farbkleckse. „Just Colour“.
Jul & Mat haben ein fantastisches (inoffizielles) Video zu „On The Motorway“ von Metronomy gedreht. Einfach knallige Farben auf eine laufende Tapete (?) gekleckst, gekleistert und das Ganze gespiegelt.
Opo Terser’s Makrofotografien (vornehmlich kleiner Spinnen) sind immer wieder einen Bild-Beitrag wert. Eine Zikade habe ich in seinem Flickr-Stream noch nicht gesehen, und diese hier beweist gleich mal, dass Style by Nature immer noch unschlagbar ist.
Die Skulpturen, die Jen Stark aus buntem Karton gestaltet, sind für mich bislang das umwerfensten, was ich je an Paper-Artwork zu Gesicht bekommen habe. So perfekt, so fantastisch. Man mag es kaum glauben, aber das obige Bild stellt keine Illustration dar, sondern tatsächlich einen 1,2 Meter tiefen Trichter aus lauter gelöcherten Kartons.
Der Fotokünstler Mark Mawson hat im Rahmen seiner Reihe „Aqueous“ ganz einfach Farbe in Wasser tropfen lassen und mit der richtigen Belichtung fantastische Aufnahmen gemacht. Sieben weitere solcher Fotografien gibt es bei Behance.
Ich war so faul und so fasziniert von Janet Waters‘ Liquids-&-Bubbles-Fotografien, dass ich ihr gleich eine E-Mail geschrieben habe, um mir von ihr erklären zu lassen, wie sie das eigentlich macht. Kurze Zeit später erhielt ich in großer Dankbarkeit ihre Antwort:
I create this images by using liquids of varying viscosity and food dye. These are placed into a glass dish and then manipulated to create interesting compositions. I light them from underneath with a powerful ‚white light‘ and set my camera on macro. I use a tripod and have no other light source.
Das Rezept ist also gar nicht so schwer: Waters nimmt Flüssigkeiten von unterschiedlicher Zähigkeit sowie Lebensmittelfarbe, und mischt das Ganze in einer Glasschale, die von einem starken Weißlicht durchleuchtet wird. Das Ergebnis ist purer Eye Candy!