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Greenpeace vs. Nestlé: „Have a break?“


(Vimeo Direktbreak)

Laut Greenpeace verwendet der Lebensmittelkonzern Nestlé für seinen Schokoriegel KitKat weitgehend Palmöl von Unternehmen, die dafür große Teile des indonesischen Urwaldes abholzen. Sie bedrohen somit die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung als auch den Lebensraum der Orang-Utans. Mit dem obigen Spot möchte die Umweltorganisation auf diesen Umstand aufmerksam machen und weltweit zur Aktion aufrufen. Hierzu hat (auch) Greenpeace Deutschland eine entsprechende Online-Petition vorbereitet, die auf unsere Unterschriften wartet und zusammen mit den Namen aller Unterzeichner an den Nestlé-Geschäftsführer weitergeleitet werden wird.

[Update] Dass Nestlé eine Kopie des Greenpeace-Spots von YouTube entfernen lies, habe ich bereits in einem Kommentar auf Vimeo vernommen, hielt diese Quelle aber noch nicht für zuverlässig genug. René von Nerdcore hat hier noch weiter nachgeforscht und den Link zum gesperrten Video mit Copyright-Beanstandungsvermerk durch Nestlé gefunden. Mehr zur Sachlage dort.

[Update] Nach Kritik: Nestlé kündigt Vertrag mit Palmöl-Firma (via)

Dokumentierter Unrat einer Konsumgesellschaft

Chris Jordan hat mit Müll gespickte Albatros-Kadaver auf dem Midway-Atoll fotografiert – und zwar nur so, wie er sie dort vorgefunden hat. Auf diese Weise macht er auf das Albatros-Sterben durch den großen pazifischen Müllstrudel aufmerksam. Albatros-Eltern sammeln für ihre Zöglinge alles Mögliche auf, was für sie nach etwas Essbarem ausschaut. So sterben durch die Ozean-Vermüllung alleine dort jährlich zehntausende Albatros-Küken an Hunger, Vergiftung oder durch Ersticken.

To document this phenomenon as faithfully as possible, not a single piece of plastic in any of these photographs was moved, placed, manipulated, arranged, or altered in any way. These images depict the actual stomach contents of baby birds in one of the world’s most remote marine sanctuaries, more than 2000 miles from the nearest continent.

„Midway – Message from the Gyre“ ist dabei nicht die erste Reihe mit welcher der in Seattle ansässige Fotokünstler auf Umweltprobleme aufmerksam macht. Einen ziemlichen Eindruck hinterlässt auch seine Serie mit dem bezeichnenden Titel „Intolerable Beauty – Portraits of American Mass Consumption“. Daraus oben der Schnappschuss eines unglaublichen Handy-Mülllberges.

(via The Daily What)