Der „Gizmo Skirt“ ist, wenn ich das richtig deute, wohl dem liebenswerten Gremlin Gizmo nachempfunden, gänzlich unpraktisch aber wahnsinnig ausgefallen. Brian Lichtenberg verpasste seiner Kreation zudem Augen aus echten Swarovski Kristallen. Kostenpunkt: 2.100 US-Dollar.
Als ich die Fashion-Kollektion „Between“ des finnischen Design-Studios Tokyo22 begutachtete, schoss mir spontan der Gedanke durch den Kopf: It takes Being an Emo to a higher level. Wie dem auch sei. Auf jeden Fall wirkt diese (foto)kunstvolle Aufbereitung ziemlich abgefahren auf mich.
Der polnische Fotograf Szymon Roginski kreierte in Zusammenarbeit mit Kasia Korzeniecka diese wundervollen (wie soll man sie nennen…) „Skulpturfotos“ für die Frühjahr/Sommer 2009 Kollektion “O Mia O” der Mode-Designerin Ania Kuczynska. D. h. zuerst fotografierten sie die Kollektion und schnibbelten die Bilder dann aufwendig für Hunderte von 3D-Objekten zurecht. Mehr nach dem Klick.
Der Galaxy Dress von CuteCircuit – hier zu sehen im Museum of Science and Industry in Chicago – ist ein Kleid, bestückt mit 24.000 (!) vollfarbigen LEDs. Dabei sind die speziellen Leuchtmittel jeweils flach wie ein Papier und messen gerade mal 2 x 2 mm. Mehr Bilder, Infos und alle technische Details gibt es bei Ecouterre zu begutachten. Das eindrucksvolle Demonstrationsvideo gibt es gleich hier:
Wenn ich heute abend schon im Wahleifer des Gefechts das diesjährige Nachtrennen der Formel 1 komplett verpennt habe, so darf ich mich doch wenigstens an diesem Ferrari F1-Boliden aus Klamotten erfreuen. Ein Viral von Puma, und hiermit kostenlose Werbung dafür von mir.
Der Londoner Fotograf Iain Crawford bekleidet seine Models oft mit nichts anderem als satten Farben, mal flüssig, mal getrocknet – oft schwer zu beschreiben – deshalb selber zu besuchen.
Das australische Duo Empire Of The Sun (Wiki) ist mit seinen Auftritten nicht nur eine wahre Augenweide für Freunde ausgefallener Fashion, sie drehen auch dementsprechend geniale Musik-Videos. Hier mit dem neuen Clip zu ihrer aktuellen Single „Without You“ aus „Walking on a Dream“.
Dass Lissy Trullie vor ihrem Leben als Indie-Musikerin einmal der Tätigkeit des Modelns nachging, lässt sie in ihrem neuen Video (directed by Richard Kern) auch ordentlich raushängen. Also nicht nur Musikliebhaber sondern auch Fashionfreunde kommen auf ihre Kosten – bei Lissy Trullie’s Cover von Hot Chip’s „Ready for the Floor“.
So richtig leicht fällt mir die Identifizierung der Organe auf der Frontpartie dieses Kleides nicht. Aber ausgefallen ist es allemal: das Anatomie-Kleid „Scapular“ von Rachel Wright.
Wow! Was für faszinierende Fashion-Artwork. Der namhafte Fotokünstler und Herr der Fashion Faces, Bela Borsodi, hat Klamotten und anderen Kram so geschickt arrangiert, dass alles bei entsprechender Perspektive einen Buchstaben ergibt. Zusammen ergeben die einzelnen Typo-Kunstwerke den Titel des Gesamtkunstwerkes: „Alphabets“.
Kein geringerer als der namhafte Fotograf und Künstler Bela Borsodi (mit Arbeiten u. a. für den Stern) faltete im Auftrag des neuen Online Fashion Store yalook aus Kleidungsstücken die „Fashion Faces“ – ein ziemlich gelungenes Viral. Bilder vom Set sowie alle 11 Fashion Faces finden sich im Flickr-Stream von yalook. Die zwei animierten Exemplare habe ich unten angefügt – nur nicht das sehenswerte Making Of.
Gute Laune nötig? Kein Problem – mit der neuen Pop-Ballade „Confusion Girl“ von Frankmusik. Und so schwerelos wie der da im Video hinter dem Confusion Girl her ist, wird einem übrigens auch beim Hören. Wunderbarer Light-Snack zum Abschalten.
Stanley Burrell alias MC Hammer startet in wenigen Tagen auf dem Sender A&E seine eigene Realityshow Hammertime, die ganz im Stile The Osbournes das turbulente Familienleben der Hammers (Frau + 6 Kinder) dokumentiert. Um das Ding zu promoten, inszenierte A&E diesen Flashmob, bei dem dutzende Leute in Hammerhosen ein Modegeschäft stürmten und sich zu „U Can’t Touch This“ einen abtanzten.
Hier das neue, großartige, eyecatching Video vom Künstlerkollektiv Fischerspooner zur Single-Auskopplung „We Are Electric“ aus ihrem aktuellen Album „Entertainment“.
Warren Fischer übernimmt den musikalischen Teil, Casey Spooner den textischen/gesangstechnischen Teil der Band. Fischerspooner zeichnen sich besonders durch intensive Live-Auftritte mit vielen Kostümwechseln und „Zirkuseinlagen“ aus, die sich an dem Style und Sounds der 80er Jahre orientieren. […]
Das neue Video von Patrick Wolf zu seiner Single „Hard Times“ is full of Black Light, Neon & Symmetry. Der eingängige Track ist eine Auskopplung aus seinem neuen Album „The Bachelor“, das bei uns am 5. Juni erscheinen wird. René hat hierzu und zu neun weiteren Platten (meist twitter)kurze Rezensionen für Intro.de geschrieben.
Patrick Wolf hatte mich ja vor zwei Jahren mit „The Magic Position“ umgehauen, so auch hier. Fantastisch!
Das Paper Magazine hat 15 Spitzen-Kommunikationsdesigner darum gebeten, ihnen visuelle Vorschläge zu unterbreiten, wie man Amerika ein neues „Markenimage“ geben könnte. Die bemerkenswerten Einsendungen von Werbefachgrößen wie Alex Bogusky (links) oder namhaften Künstlern wie Ron English (rechts) gibt es inkl. interessanter Erklärungstexte in Papermag’s Feature Rebranding America zu bewundern.