Ich weiß, was schlimmer ist als ein Turnbeutelvergesser: Das beinahe letzte Blog zu sein, was Euch dieses brillante neue Gadget präsentiert. Makey Makey ist eine pfiffige Platine bzw. Controller-Schnittsstelle in Kreditkartengröße, mit deren Hilfe sich alle erdenklichen Gegenstände und Materialien in Eingabegeräte für den Computer verwandeln lassen. Hinter dem Projekt stehen die beiden Forscher Jay Silver und Eric Rosenbaum vom Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Kollegen vom Blog trendsderzukunft.de haben den wohl umfassendsten und aufschlussreichsten Beitrag zu diesem Ding verfasst (Respekt!). Dort sollte jeder Wissensdurst gestillt werden.
Flash Rods, ein kleiner Betrieb in den Vereinigten Staaten, fertigt USB-Sticks und -Festplatten in Form von Modellautos und verschickt diese auch nach Übersee. Die breite Palette an Marken und Arten lässt keine Wünsche offen. Das Glanzstück darunter ist sicherlich dieser DeLorean aus "Zurück in die Zukunft" in zwei Ausfertigungen mit jeweils einer 640-GB-Festplatte unter der Haube und einer Karosserie aus rostfreiem Stahl. Kostenpunkt: umgerechnet etwa 215 Euro (ohne MwSt).
Hier etwas total Geniales für bequeme Bücherfreunde. Das Lesezeichen "Albatros" muss zum einen niemals gesucht werden, weil es einmalig ins Buch geklebt wird, zum anderen geht der Spaß dann erst richtig los: Egal, wo man im Buch gerade liest, wenn man es schließt, setzt sich das Lesezeichen automatisch an die richtige Stelle. Wie das funktioniert, erklärt vortrefflich der nachfolgende Clip.
Student Jonas Pfeil hat für seine Diplom-Arbeit an der TU Berlin diesen genialen Kameraball kreiert, der - wenn man ihn in die Luft wirft - am höchsten Punkt automatisch ein 360-Grad-Panoramafoto schießt. Jetzt muss er damit nur noch in Serie gehen, und seine Altersvorsorge scheint gesichert.
Wer kennt das Problem nicht? Da begibt Mann sich unter die Dusche und stellt fest: "Ich muss mich noch rasieren!" Gesagt, getan? Zumindest Warmduscher müssen erst warten bis der Spiegel frei wird (oder sich waghalsig blind rasieren). Und auch Frau wird das Elend der Beschlagenheit kennen, wenn sie sich nach dem Duschen noch schnell schminken will. Aber das Warten hat nun ein Ende.
Der Katzenfutterhersteller Friskies hat gleich drei iPad-Spiele speziell für Katzen entwickelt. Wie viele Displays diese Apps verschleißen muss die Praxis zeigen.
Die US-Firma GrinOn Industries mit Sitz in Montesano hat diese bahnbrechende Bier-von-unten-Zapfanlage erfunden. Mit Schräghalten ist es von jetzt an vorbei - „O'zapft is“ im Sekundentakt!
Das Zitrusfrüchte ein Stromlieferant sind, lernen wir in jedem Kinderlexikon. Aber wie viele Orangen braucht es, um ein iPhone zu betreiben (könnte ja mal interessant werden, wenn du im 3. Weltkrieg in einem Bunker kein Strom aber ein iPhone und viele Orangen hast). Im Video gibt es die Auflösung!
Das hat mir gerade noch gefehlt (in a good way): Eiswürfel in Hirnform designt von Chris Haines und vertrieben durch Fred. (Ich such noch eifrig danach, wo man die hier in Europa bestellen kann.)
Wenn uns Google mit seinem ersten eigenen Handy "Nexus One" auch keinen iPhone-Killer beschert hat, dann doch zumindest dieses tolle Ninja-Puppen-Stop-Motion-Viral von Patrick Boivin.
Das Stylophone ist kult. Erfunden im Jahr 1967 von Brian Jarvis wurde es Ende der 60er u. a. durch Demoplatten des australischen Musikers und Entertainers Rolf Harris erfolgreich vermarktet. Von solch einer Platte kann man sich jetzt auf YouTube einen raren Ripp anhören. Ein bisschen klingt die über eine Metallmine zu bedienende Handorgel wie ein "tuned duck fart" - so James Grahame von Retro Thing. Und ein Volumenregler fehlte dem Stylophone auch - damals. In seiner Neuauflage 2007 (davon unten ein Foto) holte Jarvis die fehlenden Features nach und spendete dem Ding sogar zwei neue Tone, "which I affectionately call 'helium duck' and 'deep duck.'"
Über die Jahrzehnte hinweg haben dennoch einige wenige Künstler das Stylophone in ihren Produktionen eingesetzt. Nennenswert sind u. a. David Bowies Space Oddity, Kraftwerks Computerwelt, sowie einzelne Titel von Orbital, Pulp und noch heute von The Boss Hoss ("Free Love on a Free Love Free Way") . Insgesamt wurden etwa 3 Millionen Stylophones verkauft. [...]
Manoi ist ein Roboter aus Japan (Kostenpunkt für den Selbstbausatz: 1.345 €), der viel besser breakdancen kann, als man das vielleicht anhand des natürlich unspektakulären Aha-Naja-Video-Eingangsbildes vermuten würde. René findet die Musik grausam. Dem schließe ich mich gerne an, und empfehle dazu "Tricky Tricky" von Röyksopp.
"Kou Xiang" ist eine aus China stammende Maultrommel mit (wie ich mal ergooglet hab) gewöhnlich 3-5 feinen Messingplatten. Das besondere an diesem Exemplar scheinen die wohltemperiertensieben Messingplatten zu sein. Klingt auch wirklich sehr beruhigend.