Nicht nur der weltschnellste, sondern vielleicht auch der einzige Jongleur, der es vermag auf einem Keyboard mit jonglierenden Bällen Lieder zu spielen. Denkste! Noch während ich den Beitrag hier abfasse, lese ich im Quell-Artikel des Blogs TYWKIWDBI, dass die New York Times bereits 2007 über den Internet-Gaukler Dan Menendezberichtete. Demnach ist das im Clip gar kein richtiges Keyboard, sondern ein Touch-Panel mit aufgemalten Tasten. Das Lied ist als vorgefertigte Midi-Sequenz einprogrammiert und es ist egal, welche "Taste" Menendez trifft - dies löst lediglich den nächsten vorprogrammierten Ton aus. Aber weil's dennoch eine gute Show ist, kommt's auch hier ins Blog.
A tribute to Adam Yauch. Hollywood Bowl, 4 May 2012.
Thanks to Andy Bramley and the XL crew for the footage.
Kann mich diesem YouTube-Kommentar nur anschließen: "Brought tears to my eyes. RIP MCA, a true legend. And this is a beautiful gesture by Coldplay, thanks for that."
Edda Magnasons Songs haben es zu eigen, recht behutsam zu beginnen, sich dann aber gewaltig zu entfalten. Die Musik der schwedisch-isländischen Songwriterin klingt dabei sehr "innovativ", oder sagen wir besser: vielseitig, melodiös, gefühlvoll, verspielt, perfektionistisch, mal melancholisch, mal fröhlich, oft erhebend. Häufig kommt ihr Klavier zum Einsatz, zu dem sich mitunter Geige, Cello, Glockenspiel, Harfe und viele andere Instrumente klassischer oder folkloristischer Musik gesellen.
The Vikings spendierten der neuen Single "Black Stone" des britischen Musikers Chris Clark ein faszinierendes, kurzfilmartiges Video. Der Song, ein rein instrumentales Pianostück, setzt erst relativ spät im Clipverlauf ein. Clark, der z. Z. in Berlin lebt, steht aber eigentlich eher für experimentelle elektronische Musik, wie sie auf seinem aktuellen Album "Iradelphic" auch überwiegt.
Auch wenn das abstrakte Vorschaubild vielleicht nicht so zum Klicken einlädt - macht es einfach :)! Ich habe selten eine so geniale Sound-Visualisierung gesehen wie "Mork" vom US-amerikanischen Filmemacher Phil Borst. Der minimalistische Stil in Formen und Farben passt auch sehr gut zu der beruhigenden Musik des "self-taught pianist from the age of 7" Dustin O'Halloran.
Jasmine van den Bogaerde alias Birdy hat hier wirklich eine sehr schöne Neu-Interpretation von Phoenix' "1901" abgeliefert. Episch! Schon mit ihrer Version von Bon Iver's "Skinny Love" landete die 15-jährige Britin mit der Engelsstimme einen beachtlichen Hit - über die Grenzen ihrer Heimat hinaus. Auf Birdy's Debüt-Album (VÖ 23.03.2012) dürfen wir also gespannt sein, denn es beinhaltet noch weitere Cover-Versionen grandioser Indie-Perlen (wie z. B. Fleet Foxes' "White Winter Hymnal"). Den tollen Clip zu 1901 im Stile eines Kurzfilms (die Schauspielerin im Clip ist nicht Birdy) drehte Nez.
Leute, die jetzt gerade Lust haben auf ein lockeres, gut verdauliches Video - das hier bitte mal überspringen. Denn leichte Kost ist dieses Werk von Regisseur Matthew Salton nicht.
Filmemacher Matthew Brown, den ich zuletzt mit seinem bewegenden Israel-Porträt im Blog hatte, inszeniert hier eine Konzert-Piano-Performance der etwas anderen Art - nicht auf einer schmucken Bühne, sondern in der kargen Halle einer Steinway-Fabrik. Rau, aggressiv und schweißtreibend. Es entbrennt ein Kampf zwischen dem Anderson & Roe Piano-Duo und seinem Instrument.
I searched for a video to made my day - know I found. ♥lichen Dank an die kanadische Schönheit Béatrice Martin alias Cœur de Pirate, die hier mit "Place de la Republique" und "Adieu" (ihre aktuelle Single) zwei wundervolle neue Songs zum Besten gibt - ganz pur, nur sie und ein Klavier für Wood & Wires. Bei dieser Gelegenheit sieht bzw. hört man, wie großartig diese Frau ist. Gute Musiker brauchen keine aufwendige Produktion, um einem wie man so schön sagt ans Herz zu gehen.
Eigentlich wollte ich Ludovico Einaudi in die Links packen. Aber dafür sind seine Songs "Indaco" und "Divenire" einfach zu umwerfend schön - hier live von ihm im französischen Fernsehen dargeboten.
Respekt: Hier spielt ein nicht namentlich genannter Niederländer auf 6 iPhones Yann Tiersen's "Comptine D'un Autre ete : L'apres-midi" aus dem Soundtrack zu "Die fabelhaft Welt der Amelie".
Ausgerechnet ein Autobauer wirbt für mehr Bewegung im Alltag. Was auf den ersten Blick eine gewisse Ironie nicht zu verbergen vermag, ist auf den zweiten Blick simple Imagecare. In diesem Fall aber wirklich ziemlich pfiffig: Um den gemeinen Bürger dazu anzureizen, statt der Rolltreppe lieber die gesunde Treppe zu benutzen, hat VW Schweden eine solche Treppe zu einer Piano-Treppe umgebaut. Die gibt dann auch entsprechende Töne von sich, je nachdem auf welche Stufe man tritt.
P. S.: Für diesen Beitrag wurde ich nicht bezahlt. Ich finde das auch so ganz nett. ;)
Regina Spektor gehört zu den Songschreiberinnen, die ihre Hörer mit wundervollen Melodien und Harmonien zu verzücken wissen. Da steckt ganz viel musikalische Schönheit und Anmut drin - wer's nicht guckt, verpasst was! Hier mit dem Video zu ihrer Single "Eet" aus dem aktuellen Album "Far".
Fantastisch! Dem österreichischen Komponisten Peter Ablinger ist es gelungen, ein mechanisches Klavier mittels Computersteuerung und spezieller Software die Worte der Deklaration für einen internationalen Gerichtshof gegen Umweltverbrechen sprechen zu lassen.
Hier das neue Video von The Veils zur Single "Begin Again" aus ihrem aktuellen Album "Sun Gangs". (Manche Bilder sind nichts für zartbesaitete Gemüter.)
Nennt man sowas "Modern Jazz"? Wow! Das japanische Trio (mit Latex-Pianist) mouse on the keys nennt es auf seiner MySpace-Seite übrigens "experimentelle Musik / Hardcore".
Wenn ich eins liebe, dann ist es die Verbindung von Piano mit Rock (wahrscheinlich auch ein Grund, warum ich seit jeher Coldplay mag). Dredg machen genau solche Musik: emotional, berührend. "Information" ist dabei die erste Single-Auskopplung aus ihrem Album "The Pariah, The Parrot, The Delusion", das bereits Ende Mai erschienen ist.
Volker Bertelmann alias Hauschka (Düsseldorf) macht wunderbare "Experimental Pianomusic" - verträumt, zeitlos, versinkend. Zum Song "Morgenrot" aus Hauschka's aktuellem Album "Ferndorf" hat der Filmemacher Jeff Desom zudem dieses fantastische Vintage-Video beigesteuert. Extraklasse in Ton und Bild - ein Guckmuss für Feingeister.
Robert Basic's Musikgeschmack teile ich ja nicht unbedingt (immer), aber das hier... alle Achtung. Zwar nichts Außergewöhnliches, aber etwas Wunderschönes. Eine schöne Melodie, eine schöne Frau, dazu die klarsten Klavierklänge und eine sommerliche Umgebung. Was will man(n) mehr: Tamar mit "Purified".
The Fray sind eine vierköpfige "Alternative-Rock-Band" (also Pop) aus Denver (USA), und seit 2005 bereichern sie die Welt mit Gänsehaut verursachenden Songs wie z. B. ihrer aktuellen Single "You Found Me" aus ihrem brandneuen Album "The Fray".