Der Künstler und Designer Mark A. Reigelman II hat dieses angebissene Silberbesteck designt, um damit das Bewusstsein für weltweite Probleme wie Hunger und Fettsucht zu schärfen, die aus der immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich resultieren. Über seine Arbeit schreibt er:
Each day millions of individuals lay in hunger while millions more are wastefully overeating. This set of ‘bitten’ silverware highlights the daunting reality of both worldly plagues.
In reiner Handarbeit und unbeugsamer Beharrlichkeit haben die beiden Flickr-User Lenny&Meriel mit Kondensatoren, Dioden, Widerständen, Drähten und Lötzinn die winzig kleine Welt der „Sparebots“ erschaffen, in der sich zum Teil sehr tragische bis sehr komische Geschichten abspielen. Meine Top 3 Stories habe ich hier mal reingestellt. Mehr nach dem Klick, alles Weitere im Sparebots Flickr-Album.
Was auf den ersten Blick nach einer digitalen Bearbeitung von Naturbildern aussehen mag, ist dagegen die Bearbeitung am Objekt selbst: „Decorating Nature“ heißt dieses Projekt des New Yorker Künstlers Norm Magnusson, der im Dekorieren von Grünzeug nicht nur eine neue Leidenschaft entdeckt hat, sondern damit auch auf dessen natürliche Schönheit aufmerksam machen will.
Die gelernte Schmiedin und studierte Künstlerin Peggy Skemp mit Sitz in Chicago kreiert skurrilen Silberschmuck und verwirklicht in faszinierenden Arbeiten wie dem anatomischen Herz-Medaillon ihre Liebe zur Wissenschaft. Mehr ihrer einzigartigen Schmuckstücke gibt es hier zu bewundern.
Kein Geringerer als Skulpturist, Grafikdesigner und Filmemacher Brandon Jan Blommaert drehte dieses fantastisch strange Video für die Royal Bangs und ihre neue Single „War Bells“ aus dem aktuellen Album „Let It Beep“. Wie heißt es doch so schön auf der Band-Website? „Royal Bangs are destroying your minds“ – und damit liegen sie, wie man sieht und hört, wohl ziemlich richtig!
Matthew Albanese kreiert mit unterschiedlichen Techniken und Materialien Miniatur-Landschaften und -Naturereignisse (wie z. B. einen Tornado aus Stahlwolle), die in bestimmter Perspektive fotografiert täuschend echt wirken. Zudem findet sich in seinem Portfolio unter jedem seiner Werke eine interessante Erläuterung über dessen Entstehung sowie hier noch eine Reihe Bilder vom Set.
Michael Johansson liebt es, Dinge des Lebens und des Wohnens zu einem quaderförmigen Objekt zusammenzufügen, so eng als ob die Gegenstände gerade einer Müllpresse entsprungen wären. Manchmal macht das der schwedische Künstler sogar mit einem kompletten Kücheninventar.
Der 46-jährige New Yorker Künstler Derick Melander faltet zusammen mit mehreren Helfern beinah 1 ½ Tonnen Second-Hand-Klamotten und türmt sie zu riesigen Bollwerken aus Baumwolle (oder Polyester) auf. Die Menge entspricht den Kleidern, die New Yorker alle fünf Minuten ausrangieren. Nach dem Klick gibt es neben weiteren Bildern auch ein sehenswertes Video über seine Arbeit.
Der polnische Fotograf Szymon Roginski kreierte in Zusammenarbeit mit Kasia Korzeniecka diese wundervollen (wie soll man sie nennen…) „Skulpturfotos“ für die Frühjahr/Sommer 2009 Kollektion “O Mia O” der Mode-Designerin Ania Kuczynska. D. h. zuerst fotografierten sie die Kollektion und schnibbelten die Bilder dann aufwendig für Hunderte von 3D-Objekten zurecht. Mehr nach dem Klick.
Die in Portland, Oregon (USA), lebende Künstlerin Meredith Dittmar gestaltelt mit Kunststoffknete wundervolle 3-D-Skulpturgemälde mit Charaktären, die sie liebevoll „My Guys“ nennt und in eine Fantasiewelt (ebenso aus Knete) einbettet. Mehr zu ihrer Kunstreihe „The Polymer Musings“ (zu dt.: Die Kunststoff-Träumereien) und den Gedanken dahinter schreibt sie in ihrer Biographie.
Die Bronze-Skulptur „Century Of Progress“ von Rod Rodgers wirkt wie eine Fusion von Mensch, Spinne und Pferd. Mehr seiner großartigen Steampunk-Skulpturen gibt es auf Glass Garage Fine Art Gallery.
„Mummified Barbies“ ist eine Installation der in New York arbeitenden Künstlerin E. V. Day. Für die Mumifizierung verwendet sie in den meisten Fällen Bienenwachs (und selten siamesische Barbies).