Nachdem sie für andere einige Projekte verwirklicht hatten, wollten sich Olivier Barré und Elise Garcette wieder auf ihre eigenen künstlerichen Launen besinnen, und drehten kurzerhand den Kurzfilm „Cours Toujours“ – die turbulente Jagd eines Stadtwesens nach einem quirligen Vogel.
Mit „Lightheaded“ präsentiert uns der kalifornische Filmemacher Mike Dacko sein beachtliches Kurzfilm-Debüt. Wir werden dabei mitgenommen auf die mystische Reise „temperaturempfindlicher Kerzen-Wesen, die opfern, was sie wissen, um zu werden, was sie sind.“
„The Blood Factory“ heißt ein Horror-Kurzfilm-Projekt von Hollywood-Star Danny DeVito, das sich auch dieses Jahr wieder auf der Comic-Messe Comic-Con International in San Diego präsentiert. Und DeVito hieße nicht DeVito, wenn er seine Horror-Show im Vorfeld nicht überaus passend zu vermarkten wüsste. So lud er seine Crew (und eine hübsche Interview-Dame der Comic-Con) kurzerhand zum Buffet, an dem er selbst jedoch äußerst „passiv“ wirkte…
Der Dr. Frankenstein der Postmoderne hat es etwas leichter (wie sollte es auch anders sein): Einfach einen Fleischklumpen aus dem Tiefkühlfach holen und ihn via USB-Kabel an den Rechner anschließen. Doch wozu taugt das so zum Leben erweckte Männchen? Der Londoner Filmemacher Tom Judd gibt Antworten in seiner preisgekrönten Abschlussarbeit für das Royal College of Art aus dem Jahr 2009.
Hier ein sehr schöner – durch und durch handgefertigter Stop-Motion-Film, den Conor Finnegan als Abschlussarbeit für sein Studium an der IADT National Film School gedreht hat. Und diese Geschichte einer lieben aber reizbaren Wolke namens Fluffy Mc Cloud wird dem Iren sicher den verdienten Abschluss beschert haben.
Tolle BMX-Kurzfilme, wo Cracks ihr bewundernswertes Können zeigen, gibt es viele. Aber „One Spring Day“ (gedreht in Texas von Mutiny Bikes) verbindet Sportliches gleichermaßen mit beeindruckender Ästhetik, sehr schönen Bildern, mehreren Filmtechniken (Tilt-Shift und Stop-Motion) und einem atemberaubenden Soundtrack (Grizzly Bear mit „Easier“ und The Raveonettes mit „Lust“).
Menschen, die nah am Wasser gebaut sind, sollten sich für diesen (Nachtrag: von LG gesponserten) Kurzfilm des portugiesischen Filmemachers Nuno Rocha ein paar Eimer bereitstellen. Allen anderen dürften Taschentücher reichen.
(Nicht nur) Feingut-Lesern dürfte der Filmemacher Patrick Boivin inzwischen ein Begriff sein. Immer wartet er mit lustigen Ideen auf, bekannt wurde er im Internet vor allem mit seinen Stop-Motion-Filmen, in denen er Actionfiguren gegeneinander antreten ließ. Hier sein neuester Streich, der Mini-Me des Iron Man sozusagen: das Iron Baby (gespielt von seiner eigener Tochter)!
Drei Wochen arbeiteten die beiden Franzosen Romain Pergeaux und Alex Profit an diesem (von Sony in Auftrag gegebenen) Stop-Motion-Film, der uns in 80 Sekunden um die „ganze“ Welt führt. Zu den Stationen gehören: London, Cairo, Mumbay, Hong Kong, Tokyo, San Francisco, New York, London.
Dan Riordan (aus Rhode Island, USA) ist in diesem Frühjahr mit seiner Freundin durch Thailand und Kambodscha getrippt – hat das Ganze in wundervollen, atemberaubenden Bildern festgehalten und daraus diesen genialen Kurzfilm (mit tollen Timelapse-Aufnahmen) geschnibbelt – eine herrliche Ode auf das Leben und den mit dem Frühling verbundenen Neuanfang.
Hier ein sehr schöner Kurzfilm des in Hamburg lebenden Filmemachers Shahin Shokoui, der mithilfe der Kameraführung von Moritz Tessendorf eine traumhafte Atmosphäre schafft, die ohne viele Worte auszukommen vermag. Meine subjektive Inhaltsbeschreibung: Man ist so jung, wie man sich denkt.
Hier ein sehr stimmungsvoller Kurzfilm des jungen US-Filmemachers MatthewBrown. Manche werden ihn vielleicht für sein Musikvideo zu The Album Leaf’s „There Is A Wind“ kennen. Bei seinem ersten Trip außerhalb der Vereinigten Staaten war er jedenfalls in Spanien (bzw. Barcelona, Seville, Cádiz und Madrid) unterwegs und transportiert mit „Sincerely, Spain“ sehr gelungen seine Eindrücke.
Hier ein privater Kurzfilm des Forchheimer Video-Produzenten Filmemachers Sebastian Wiegärtner, welcher in sehr emotionalen Bildern, unterlegt mit Thomas Newman’s „Finding Nemo Score“, das knuffige Wunder des Lebens und seine ersten Schritte zeigt. Ein filmisches Bonbon, wie ich finde.